Bundesministerium
für Land- und Forstwirtschaft,
Umwelt und Wasserwirtschaft
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Niki Berlakovich wurde am 4. Juni 1961 in Eisenstadt geboren. Die Begeisterung für die Landwirtschaft wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, denn aufgewachsen ist er am elterlichen Betrieb in Nebersdorf, wo er von Kindheit an bei der Arbeit auf dem Hof und auf den Feldern mitgeholfen hat.
„Das gemeinsame Arbeiten im Familienverband hat mich stark geprägt. Ich bin gewohnt, die Dinge anzupacken und weiß daher als gelernter Landwirt auch als Agrarminister, wovon ich rede.“
Seine Verbundenheit mit der Natur hat seinen Ausbildungsweg maßgeblich beeinflusst: Nach der Volksschule in Nebersdorf besuchte Niki Berlakovich das naturwissenschaftliche Gymnasium in Oberpullendorf und studierte anschließend an der Universität für Bodenkultur, Fachrichtung Landwirtschaft.
„Bildung ist immens wichtig und man sollte nie aufhören zu lernen – das haben mir auch meine Eltern stets vermittelt. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeiten, die ich hatte. Daher möchte ich heute etwas davon zurückgeben. Ich setze mich für gute Rahmenbedingungen und zukunftsorientierte Ausbildungsangebote ein, gerade im ländlichen Raum.“
Niki Berlakovich stammt aus einem familiären Umfeld, wo das Reden und Diskutieren über Politik zum Alltag gehört. Der Wunsch, selbst aktiv mitzugestalten und sich um die Anliegen der Menschen zu kümmern, führte zunächst in den Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Großwarasdorf, wo er auch das Amt des Vize-Bürgermeisters übernommen hat. 1991 zog er als jüngster Abgeordneter in den burgenländischen Landtag ein.
„Die Kommunalpolitik ist ein gutes Pflaster. Sie garantiert aber auch für das beste Rüstzeug als Politiker. Ich habe Politik von Beginn an mit großer Leidenschaft und vollem Einsatz gemacht.“
Von 1998 bis 2000 war Niki Berlakovich als ÖVP-Landesgeschäftsführer tätig und von 2002 bis 2005 führte er den Landtagsklub als Klubobmann. Im Mai 2005 zog er als Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, Wasser- und Abfallwirtschaft sowie Natur- und Umweltschutz in die Landesregierung ein. Als harter Verhandler mit Augenmaß und Handschlagqualität, der über ein großes Fachwissen verfügt, gelingt es ihm, den Weg der burgenländischen Agrarpolitik in Richtung einer umweltorientierten, ökosozialen Landwirtschaft stark auszubauen.
Am 2. Dezember 2008 wurde Niki Berlakovich als Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft angelobt.
„Auf allen Ebenen der Politik, als Kommunalpolitiker, Abgeordneter und Agrar- und Umweltlandesrat habe ich die Sorgen und Nöte im direkten Kontakt mit den Menschen kennengelernt. Das ist für mich eine wichtige Grundlage für meine Arbeit und dieser Kontakt zu den Menschen ist mir auch als Minister wichtig.“
Durch die unterschiedlichen Funktionen und Stationen seines politischen Werdegangs hat er die Anforderungen für erfolgreiches politisches Handeln auf allen Ebenen verinnerlicht – kommunal, national und auch international. Als Burgenland-Kroate ist Niki Berlakovich zweisprachig aufgewachsen und spricht neben Deutsch und Englisch auch fließend Kroatisch. Die Zugehörigkeit zu dieser Volksgruppe stellt einen wesentlichen Teil seiner Identität, wie auch das Fundament seines Wertekonzepts dar:
„Von der bunten Vielfalt, dem gemeinsamen Zusammenleben und dem gegenseitigen Austausch der verschiedenen Volksgruppen profitiert Österreich als Land ungemein. Mehr Toleranz für ein friedliches Miteinander und aufrichtiger Respekt voreinander müssen hier die Grundsätze für politisches Handeln und Entscheiden sein.“
Im Rahmen des letzten Bundesparteitags am 20.5.2012 wurde Bundesminister Niki Berlakovich mit deutlich mehr als 90% der Sitmmen zum stellvertretenden Bundesparteiobmann der ÖVP gewählt.
Niki Berlakovich ist mit Ursula, einer Ärztin, verheiratet und hat zwei Kinder, Nikolaus (geb. 1991)und Isabella-Maria (geb. 1993). Er wohnt in Nebersdorf, Gemeinde Großwarasdorf.
„Auf meine Kinder bin ich besonders stolz. Ich versuche ihnen mitzugeben, dass wir alles daran setzen müssen, die intakte Natur, die saubere Umwelt und die Lebensqualität in Österreich zu erhalten und dass es sich lohnt, sich dafür zu engagieren. Nur so können wir für die nachfolgenden Generationen positive Perspektiven und eine saubere Zukunft schaffen. Aber ich glaube, die beiden wissen schon, worauf’s ankommt. “
Seine rare Freizeit verbringt Niki Berlakovich gerne in der Natur. Beim Spazierengehen und Laufen findet er Ausgleich zur Politik. Auch das Fußballspielen, Radfahren und die Jagd zählen zu seinen Hobbies.
„Ich genieße es in der Natur zu sein und die Vielfalt unserer Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten mitzuerleben. Da finde ich die notwendige Erholung und kann meinen Gedanken freien Lauf lassen.“