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Jugendstudie verdeutlicht Interesse für Politik und Zukunftsthemen

Im Auftrag des Lebensministeriums wurde von Meinungsforscher Peter Filzmaier eine Studie unter 700 Jugendlichen des ländlichen Raums durchgeführt.

Erarbeitet wurde die Studie vom Meinungsforscher Peter Filzmaier. Für viele mag das Ergebnis überraschend sein: So bezeichneten sich etwa 83 Prozent der Jugendlichen an Politik als sehr oder eher interessiert. 48 Prozent der Befragten meinten außerdem, es gebe zu wenige Möglichkeiten, sich jenseits von Wahlen aktiv zu beteiligen. Dadurch sieht sich Landwirtschaftsminister Berlakovich in seinem eingeschlagenen Weg – im Vorjahr wurde ja äußerst erfolgreich die „Jugend mit Zukunft-Tour“ durchgeführt – bestätigt: „Um den Jugendlichen weitere Chancen zu bieten, ihre Vorschläge einzubringen, rufe ich einen jährlichen ‚Jugendtag’ mit Heranwachsenden aus ganz Österreich ins Leben.“ Ein klares Signal gaben die befragten Jugendlichen ab, was die Umwelt- und Landwirtschaftsthemen anging. 62 Prozent sind laut Studie dafür, den Bereich der erneuerbaren Energien auszubauen. 89 Prozent befürworten, dass Österreich als erstes Land energieautark und somit per saldo energieunabhängig wird.


Filzmaier: Jugendliche wollen mehr Beteiligung jenseits der Wahlen


"Trotz häufiger Politikverdrossenheit gibt es genauso Gruppen politisch besonders interessierter Jugendlicher. 700 davon aus dem ländlichen Raum haben wir befragt und sie wollen viel mehr Beteiligung auch jenseits von Wahlen", so Studienautor Peter Filzmaier. 83 Prozent der Jugendlichen gaben an, schon einmal wählen gegangen zu sein und weitere 15 Prozent können sich vorstellen, zu einer Wahlurne zu gehen. Doch auch knapp 90 Prozent können sich vorstellen, Kontakt zu PolitikerInnen aufzunehmen oder eine Petition zu unterschreiben bzw. haben dies auch schon getan.


Auch der vielfach geortete jugendliche Pessimismus war unter den befragten Jugendlichen nicht spürbar. Knapp 68 Prozent bezeichneten sich als sehr zuversichtlich. Doch Berlakovich geht es auch um jene knapp 33 Prozent, die sich eher besorgt zeigten. Chancen aufzeigen und Mut machen ist daher das Thema von Minister  Berlakovich, wie auch die höchst erfolgreiche, bundesweite "Jugend mit Zukunft"-Tour gezeigt hat, die unter dem Motto "Motivieren statt resignieren" stand und an der über 1.500 Jugendliche teilnahmen.


89 Prozent für Energieautarkie Österreichs


Ein klares Signal gaben die befragten Jugendlichen ab, was die Umwelt- und Landwirtschaftsthemen anging. 62 Prozent sind laut Studie dafür, den Bereich der erneuerbaren Energien auszubauen. 89 Prozent befürworten, dass Österreich als erstes Land energieautark und somit per saldo energieunabhängig wird. Das deckt sich nahezu exakt mit der Meinung der Gesamtbevölkerung, die sich bei einer Studie im Vorjahr zu 90 Prozent hinter das Ziel von Minister Berlakovich gestellt hat, das mittlerweile in das offizielle Regierungsprogramm aufgenommen worden ist. 71 Prozent der Jugendlichen halten die Energieautarkie Österreichs bis 2050, die laut wissenschaftlicher Studie bis dahin möglich ist, ebenso für realistisch.


Als Vorteile der Energieautarkie sehen die Jugendlichen die Versorgungssicherheit (78 Prozent), die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen (70 Prozent) und ein erhöhtes Wirtschaftswachstum (46 Prozent). Die Studie zeigt: Die Jugendlichen erkennen, dass es wichtig es ist, Ökologie und Ökonomie unter einen Hut zu bringen. Dieser Aspekt wird mit der Umsetzung des Masterplans „green jobs“ weiter forciert, der auch der Jugend zahlreiche Chancen bietet.
 

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