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Typische alpine Landschaft mit Felsregion, Wald, sowie im Vordergrund Weide.
Foto: A. Starsich

Tiroler Schutzwaldplattform – ein Beispiel ….

Die Schutzwaldplattformen dienen der Bildung von Allianzen zur Erhaltung und Verbesserung des Schutzwaldes mit den für die Landschaftsnutzung befassten Einrichtungen. Ein Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Dauersiedlungsraumes!

Weiters wesentlich zur wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung des ländlichen Raumes.
 
Die Vereinbarung der Bundesminister des BMLFUW, BMWA und BMVIT, der zuständigen Mitglieder der Landesregierungen und der Vertretern der Bundeswirtschaftskammer, Landwirtschaftskammern, der Gemeinde- und Städtebünde sowie der Zentralstelle der Landesjagd Österreich im Jänner 2002:
 
„...auf Länderebene sind Schutzwaldplattformen zur Abstimmung und Information über schutzrelevante Planungen und Maßnahmen zu errichten...“
 
war der Auftrag und Beginn. Seither ist einiges geschehen .... 
 
Herr Lh-Stv. Ferdinand Eberle hat am 20. November 2002 seitens der Tiroler Landesregierung den Auftrag an die Landesforstdirektion erteilt, die Schutzwaldplattform in Zusammenarbeit mit den dafür relevanten Experten zu errichten. 
 
Teilnehmer der Steuerungsgruppe 
 
Landesforstdirektion (Koordination)
Agrartechnik und Agrarförderung
Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung
Grundeigentümer vertreten durch die Landeslandwirtschaftskammer
Jägerverband
Gemeindeverband
 
Gründung der Schutzwaldplattform Tirol, 24. März 2003

Am 24. März 2003 fand im Congress Igls die Eröffnungsveranstaltung der Schutzwaldplattform Tirol mit allen beteiligten Partnern statt.
 
20 Institutionen bekannten sich öffentlich zu einem verstärkten Engagement für den Tiroler Schutzwald. Neben Waldbesitzern, Jägern, Ämtern, Kammern und Interessensvertretern werden sich auch Vertreter von Bahn, Straße, Tourismus, TIWAG und Alpenverein in der Schutzwaldplattform Tirol engagieren. Durch ihre Anwesenheit und ihre Statements legten sie ein klares Bekenntnis für die Bedeutung des Schutzwaldes in Tirol ab.
Die Aktivitäten konzentrieren sich auf maßgeschneiderte Informationen in den Gemeinden und den Ausgleich unterschiedlicher Nutzungsansprüche an den Schutzwald in den Regionen.
 
Bisherige Aktivitäten: 
  
+     Die Treffen der Schutzwaldplattform Tirol zogen eine positive Zwischenbilanz und gaben den Startschuss für den Aufbau der Schutzwaldpartnergemeinden 
+       Beginn der Aktivitäten in den 11 Schutzwaldpartnergemeinden (Oetz, St. Leonhard, Galtür, Pfunds, Telfs, Gries a.B., Elmen, Schwaz, Langkampfen, Hopfgarten, Assling) 
+        neue Partner wurden gewonnen (TIWAG, AlpS, Agenda21 Koordinator) 
+        laufende  Medienarbeit und Aufbau der Marke „Schutzwaldplattform Tirol“ 
+        Aufbereitung von Schutzwald - Informationsmappen und digitaler Info - Service für interessierte Gemeinden auf der Homepage 
+       Teilnahme und Präsenz bei der Österreichischen Forsttagung, Innsbrucker Herbstmesse, Jagdtage Tirol, Wirtschaftsschau Hopfgarten, Festumzug Tiroler Bauernbund..... 
+        Ausschreibung des Schulwettbewerbes „Tiroler Schutzwaldmaskottchen gesucht!“ mit Unterstützung von LR Mitterer 
+    Veranstaltung von Schutzwaldtagen (z.B. Pfunds, Oetz) und Schulaktionen zur Bewußtseinsbildung in den Gemeinden 
+       „Schutzwaldstammtische“ in den Partnergemeinden 
+         Intensive Arbeit in 4 Arbeitsgruppen zur Aufarbeitung längerfristiger oder schwieriger Themen 
+        Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Lebensraum Wald – Wild“. Gemeinsamen Problemlösung am Beispiel Unterland (Rotwildproblem) und gemeinsame Veranstaltung mit den Jagdverantwortlichen
+        neues Erscheinungsbild (Plakat, Folder, Homepage) und eine Plakataktion in allen Gemeinden und Schulen Tirols 



  
Plakat der LFD Tirol zur Schutzwaldplattform
Foto: Amt der Tirol...

Weitere Informationen und Fotos zu den Aktivitäten unter
www.tirol.gv.at/schutzwaldplattform
  
 
Quelle: Amt der Tiroler Landesregierung – Landesforstdirektion www.tirol.gv.at/schutzwaldplattform 
 

03.06.2009,