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Zusammenführung des Bundesministeriums für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt
Das Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie wurde gemäß Bundesministeriengesetz 1986 (BGBl.Nr. 76/1986) im Jahr 2000 in das Bundesministerium für Land-, Fors- und Waserwirtschaft (gem. BGBl. I Nr. 16/2000) eingegliedert. Diese Zusammenführung von Agrar- und Umweltagenden war eine wichtige strategische Entscheidung. In diesem neuen Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ist die Verantwortung für Boden, Wasser, Luft und intakte Natur zusammengefaßt.
28.06.2007, Bereichsverantwortliche EN-Seiten
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Geschichte und Chronologie des BMLFUW
Die Bauernbefreiung des Jahres 1848 hatte den persönlichen Untertänigkeitsverband beseitigt: Die Bauern waren uneingeschränkt Eigentümer ihres Bodens geworden. Der Bauernstand, dem diese Freiheit zufiel, war allerdings der Selbständigkeit entwöhnt und in wichtigen Fragen des Rechts- und Wirtschaftslebens unerfahren. In der Welt der Naturalwirtschaft und mit dem Ideal des guten Hausvaters aufgewachsen, sah sich der Bauer plötzlich in der Rolle des Unternehmers, der Bargeld erwirtschaften mußte, um Betriebsmittel anschaffen und Steuern und Ablöseschuldigkeiten bezahlen zu können.
09.12.2004, Bereichsverantwortliche EN-Seiten
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Mehr Lebensqualität
Im Mittelpunkt der Tätigkeit des Hauses stand von Anfang an die Existenzsicherung des Bauernstandes, der damals immerhin rund drei Viertel der Gesamtbevölkerung der Monarchie umfasste. Besondere agrarpolitische Anliegen waren neben der Hebung der Viehzucht und der Forstwirtschaft die Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum und die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und ihrer Produkte auf den nationalen und internationalen Märkten - Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben. > mehr zu: Mehr Lebensqualität
24.11.2004, Bereichsverantwortliche EN-Seiten
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Errichtung des k.k. Ackerbauministeriums
Die Erkenntnis, dass die Bauern und ihre Familien in dieser Situation nicht sich selbst überlassen bleiben dürfen, war maßgeblich mitbestimmend dafür, dass an der Wende zum Jahr 1868 das k. k. Ackerbauministerium errichtet wurde. Seit diesem die "oberste Leitung der verschiedenen Zweige der Landeskultur", insbesondere der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, aufgetragen wurde, besitzt Österreich eine Zentralstelle, die die Belange der Land- und Forstwirtschaft auf Regierungsebene wahrnimmt und - heute mehr denn je - einer zukunftsweisenden umweltgerechten Agrarpolitik im österreichischen und europäischen Rahmen den gebührenden Platz sichert.
24.11.2004, Bereichsverantwortliche EN-Seiten
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EU-Beitritt
Schließlich brachte der EU-Beitritt Österreichs zu Jahresbeginn 1995 die Umstellung auf ein grundlegend neues Agrarsystem mit sich. So wie die Umwälzungen der zurückliegenden Jahrzehnte haben die Bauern auch ihn mit Optimismus und Zuversicht bewältigt. > mehr zu: EU-Beitritt
27.06.2001, Bereichsverantwortliche EN-Seiten

